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Du oder jemand, der dir nahe steht, weist ein gestörtes Essverhalten auf. In dem Beitrag wird erklärt, warum gestörtes Essverhalten eine Krankheit ist. Außerdem haben wir eine Checkliste für dich, bei der du gestörtes Essverhalten einem Test unterziehen kannst.

Gestörtes Essverhalten – wie erkenne ich es und was kann ich dagegen tun?

In Deutschland konnten laut statista.com über 11.000 Menschen offiziell verzeichnet werden, die ein gestörtes Essverhalten aufweisen. Dabei stellt diese Zahl lediglich eine Dunkelziffer dar, da es sich hier nur um die behandelten Patienten handelt. Experten schätzen sogar, dass über eine halbe Million junger Mädchen und Frauen an einer latenten Essstörung leiden. Die Ursachen dafür mögen mannigfaltig sein. Doch gestörtes Essverhalten als Definition ist relativ einfach auf den Punkt gebracht: Menschen, welche an einer Essstörung leiden, weichen bezüglich ihres Körpergewichts extrem von der Norm ab. Dennoch gibt es auch Betroffene, die an einer Essstörung leiden und bei denen nicht auf den ersten Blick ein gestörtes Essverhalten als Krankheit erkennbar ist. In jedem Fall gehört eine Essstörung in den Bereich der psychosomatischen Krankheitsbilder, sodass gestörtes Essverhalten mit Hilfe in den Griff zu bekommen ist.

Gestörtes Essverhalten als Krankheit

Zunächst einmal gilt es den Bereich der Essstörung in die wichtigsten Kategorien zu unterteilen. Hier handelt es sich um die Magersucht, welche auch Anorexie genannt wird, um die Ess-Brech- Sucht mit dem Namen Bulimie sowie um die sogenannte Binge Eating Störung. Die letztere stellt eine Esssucht ohne Erbrechen dar. Gefährlich wird eine Essstörung, wenn sie sich längere Zeit durch den Alltag zieht und die Lebensqualität auffällig leidet. Oft sind auch gesundheitliche Risiken die Folge. Zur Risikogruppe gehören in erster Linie Frauen zwischen 12 Jahren und 35 Jahren. Ein Drittel jener Frauen zwischen 14 und 17 weisen dabei die ersten Anzeichen und Symptome auf. Die Ursachen sind dabei hormoneller, individueller oder auch familiärer Natur. Sozialkulturelle Ursachen sind dabei ebenfalls nicht zu unterschätzen, denn in Zeiten der Digitalisierung werden Schönheitsideale praktisch überall und fortwährend propagiert, die Einfluss auf das Meinungsbild junger Frauen haben. Dazu gehören auch die Betrachtungsweise und Bewertung des eigenen Körpers. Gestörtes Essverhalten beginnt allerdingt nicht erst, wenn eine der oben genannten Krankheiten mit all ihren Symptomen auftritt. Es genügen bereits bestimmte Angewohnheiten, wie das Grübeln, ob man etwas essen darf und schlechtes Gewissen nach dem Essen. Auch Fressattacken, bei denen übermäßig viel auf einmal gegessen wird, gehören dazu.

Gestörtes Essverhalten Definition

Je nach Art der Essstörung zeigen sich die entsprechenden Symptome. Bei einer Magersucht beispielsweise ist der ständig anhaltende Drang gegeben, das Essverhalten zu kontrollieren, um so wenig wie möglich Gewicht auf die Waage zu bringen. Der gesamte Selbstwert wird somit an das Körpergewicht gekoppelt. Alle anderen Faktoren stellen im Leben der Betroffenen nur sekundäre Aspekte dar. Weiterhin gibt es jene Betroffene, welche nach dem Essen gezielt Sofortmaßnahmen ergreifen, um die aufgenommenen Kalorien wieder loszuwerden. Zu diesen Maßnahmen zählen beispielsweise Abführmittel, radikaler Sport, Erbrechen und dergleichen. Dieser Typus wird in Fachkreisen Purging Typus betitelt. Bei der Bulimie sind die Symptome
nicht sofort ersichtlich, oftmals scheinen die Betroffenen hier gesund, sportlich und ausgeglichen. Sogenannte Fressattacken finden dabei heimlich und unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Dieses Verhalten lässt sich nicht kontrollieren und aus Angst vor einer Gewichtszunahme werden dann wieder die bekannten Maßnahmen wie Erbrechen, Radikalsport und dergleichen ergriffen. Der Körper ist also ständig belastet, weil er entweder mit zu wenig Nahrung auskommen muss oder zu hohe Mengen an Lebensmitteln verarbeiten und verstoffwechseln muss. Darunter leidet die Gesundheit enorm, sowohl psychisch als auch physisch.

Gestörtes Essverhalten bei Kindern

Treten eine oder mehrere Ursachen oder Faktoren bereits in frühen Jahren bei Betroffenen auf (familiär, hormonell oder individuell), ist ein gestörtes Essverhalten bei Kindern nicht zu unterschätzen. Nicht selten werden die ersten Symptome hier nicht immer so ernst genommen, doch ist gerade im Zuge der Digitalisierung immer häufiger zu erkennen, dass auch Kinder eine Essstörung entwickeln können. Die Symptome sind ähnlich wie bei den jungen Frauen, und das gesamte Selbstwertgefühl definiert sich über das Gewicht und über die Optik. Hier ist es an den Eltern, effektiv dagegen zu steuern und auf ihre Kinder zu achten. Die Folgen können nämlich wie bei den Erwachsenen auch Herzrhythmusstörungen, Organschäden, spätere Unfruchtbarkeit und dergleichen sein. Doch soweit muss es nicht kommen. Eltern können ihren Kindern gezielt Hilfe anbieten. Zu diesem Zweck eignet sich sehr gut auch zur Prävention das Intueat Programm von Dr. Mareike Awe, das auch bereits Kindern ab 14 Jahres gesundes und intuitives Essen auf eine sehr gut verständliche Art und Weise näher bringt und vermittelt, dass Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein nicht mit einem möglichst geringen Gewicht, sondern mit einer gesunden Ernährung und einer genussvollen Lebensweise zu tun haben.

Gestörtes Essverhalten Test

Prüfe mit dieser kurzen Checkliste ob für ein gestörtes Essverhalten Anzeichen zu erkennen sind. Dabei genügt bereits eines dieser Anzeichen, damit ein gestörtes Essverhalten vorliegt.

  • Es wird sich mehrere Male am Tag gewogen
  • Man nimmt ständig ab, aber findet sich immer zu dick
  • Man setzt sich gezielt Wärme oder Kälte aus, um zusätzlich Kalorien zu verbrennen
  • Übertrieben viel Sport
  • Schwere Taschen Tragen, um zusätzlich Kalorien zu verbrennen
  • Fehlende Einsicht, ein gestörtes Essverhalten zu haben
  • Fehlendes Bewusstsein für die gesundheitlichen Bedürfnisse des Körpers
  • Der Betroffene zieht sich zurück und meidet Kontakt zum Familien- und Bekanntenkreis
  • Tolle Erlebnisse und Ausflüge finden nicht mehr statt
  • Ernährung grundsätzlich kalorienarm; vermehrt auch breiiges Essen, wie z. B. Babynahrung
  • Man isst meist nur eine geringe Auswahl an Lebensmitteln
  • Man macht sich sehr viele Gedanken um das Thema Essen
  • Nach dem Essen bereut der Betroffene, dass er vielleicht etwas zu viel gegessen hat oder nicht das gegessen hat, was laut seiner Logik „gesund“ ist
  • Fressattacken


Raus aus dem Kreislauf und Hilfe in Anspruch nehmen

Wenn jemand aus deiner Familie oder deinem Freundeskreis deiner Meinung nach durch sein gestörtes Essverhalten Hilfe benötigt, solltest du handeln. Gerade wer an einer Essstörung leidet, erkennt diese nicht selten als solche. Erst wenn Freunde und Bekannte oder gar der Arzt auf ein extremes Untergewicht aufmerksam machen, erkennen Betroffene, wie ernst die Lage ist. Dann ist es wichtig, den ersten Schritt zu tun und Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wichtig ist zunächst die Selbsterkenntnis, dass eine solche Hilfe notwendig ist, damit die Lebensqualität schrittweise wiederhergestellt werden kann. Wer leidet schon gerne den ganzen Tag an Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, brüchigen Haaren, einem geringen Selbstwertgefühl und
ähnlicher Mangelerscheinungen, welche die Lebensqualität deutlich und konstant mindern. Nicht wenige der Betroffenen haben sich vorübergehend mit diesen Symptomen abgefunden, weil sie glauben, dass sei einfach der Preis für Schönheit. Und genau hier fängt die Hilfe an: Bei der Ursache. Das Intueat Programm von Dr. Mareike Awe stellt diesbezüglich eine echte Hilfe dar, wenn es um ein neues Mindset geht. Alte Denkmuster werden kritisch geprüft und durch neue ersetzt, so dass Betroffene wieder lernen, mit ihrem Körper zu leben anstatt gegen ihn.

 

Schritt für Schritt in Richtung Lebensqualität

Eine Therapie kann je nach Grad der Essstörung beansprucht werden, die dort gewonnen Einsichten bereichern das neue Lebensgefühl und können zu einem gesunden Selbstwertgefühl beitragen. Das Intueat Programm weist zum Beispiel den Vorteil auf, dass es individuell und flexibel in Anspruch genommen werden kann und aus mehreren Elementen besteht. So geht es nicht nur um Gesundheit und Wohlbefinden, sondern ganz klar auch um das Selbstwertgefühl, Achtsamkeit und echtes Selbstbewusstsein, welches sich nicht nur durch die Optik definiert. Das Leben ist schlichtweg zu kurz, um nur an der Oberfläche der Optik zu kratzen und die körperliche und geistige Gesundheit zu gefährden. Zudem lassen sich Schönheit, Frau sein und Attraktivität durchaus mit einem gesunden Essverhalten kombinieren. Mehr noch: Wer gesund, satt und zufrieden ist, kann das Leben besser genießen und strahlt diesen Genuss auch aus. Gestörtes Essverhalten muss nicht länger das Leben bestimmen.

Mit dem folgenden Intueat Programm kommen Betroffene aus der Negativschleife und das nachhaltig:

Intueat Programm

Mit dem folgenden Programm von Dr. Mareike Awe kommen Betroffe aus der Negativschleife und das nachhaltig.

Da ich selber genau weiß, wovon ich rede, weiß ich auch, wie hilfreich dieses Paket letztendlich in der Praxis ist. Ich selber habe diverse Ratgeber zum Thema gelesen und nichts hat mir weitergeholfen, bis ich endlich fündig geworden bin. Hier wird die Wurzel des Problems behandelt, Themen wie Selbstliebe und intuitives Essen mit praktischen Tipps für den Alltag
stehen im Fokus.

Bitte beachtet allerdings, dass das Intueat Programm keine ätzliche Beratung ersetzt. Bitte sucht im Ernstfall einen Arzt auf, der speziell für euch abgestimmte Maßnahmen einleitet.

Eure Johanna

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